Als kommunistische Jugendorganisation richtet sich Junge Linke kategorisch gegen jede Form der Diskriminierung, sei es auf Grund von Hautfarbe, Geschlecht, Körpergewicht oder Herkunft. Nach unserer kommunistischen Grundüberzeugung ist es die dauerhafte gesellschaftliche Krise des Kapitalismus, die die Gesellschaft in miteinander unversöhnliche Klassen spaltet und dadurch die strukturelle Ausgrenzung von Menschen auf Grund der verschiedensten Merkmale notwendig mit sich bringt. Deshalb kämpfen wir für eine befreite Gesellschaft, nicht um verschiedene Individuen einander gleich machen zu müssen, sondern um einen Gesellschaftszustand herzustellen, in dem wir zum ersten Mal ohne Angst verschieden sein und zum ersten Mal einfach wir selbst sein können.

In diesem Sinn wollen wir unseren Verband auf eine Art und Weise leben, die jedem einzelnen Mitglied, die bestmöglichen Voraussetzungen bietet, gemeinsam für dieses Ziel zu kämpfen.

Folgende Projekte haben wir uns daher für das kommende Jahr schon vorgenommen:

  • Frauenförderung und Theorieseminare für Frauen 
    Mit den Theorie-Seminaren für Frauen und der stärkeren Verankerung unserer Frauenförderungs-Strategie wollen wir den Erfolg der letzten Jahre in diesem Bereich weiterführen und ausbauen.
  • Seminare und Lesekreise gegen Rassismus 
    Die Seminare und Lesekreise der letzten Jahre zu Antirassismus sollen dieses Jahr weiter ausgebaut werden und starten mit einer großen Buchtour zu einem materialistischen Antirassismus Ende Jänner.
  • Workshops: Kommunistische Perspektive auf Trans-Befreiung 
    Obwohl wir im Bereich von Trans- und Intersexualität die Abbildung der Gesellschaft weit übertreffen, wollen wir Workshops zur kommunistischen Perspektive auf Transbefreiung auch in den nächsten Jahren weiterführen. 
  • Offenheit in den Bezirksgruppen
    Bezirksgruppen sind für Interessierte der erste Ort, wo sie Junge Linke näher kennenlernen und in unseren Verband aufgenommen werden. Ob mich beim ersten Treffen Leute willkommen heißen, Gespräche mit mir führen oder mich wieder einladen, hat einen Einfluss darauf, ob ich wiederkomme. Offenheit und Achtsamkeit ist unser aller Aufgabe.