Bewerbung als weiteres Vorstandsmitglied

Tom Oberhauser

Mein Kandidatur Song…
Around the World von Daft Punk

Ich darf mich kurz vorstellen…
Ich bin Tom, 19 Jahre alt, komme aus Klagenfurt und bin gerade mit meinem Zivildienst fertig. Zuerst über die Schüler:innenvertretung politisiert worden, bin ich seit Oktober 2020 bei Junge Linke aktiv.

Ich bin politisch aktiv, weil…
die Welt so viel schöner sein könnte als sie jetzt ist. Obwohl Österreich zu den reichsten Ländern der Erde zählt, geht es sogar den Menschen hier meistens echt mies: Hackeln bis 65, danach eine mickrige Pension, immer mit der Angst, seinen Job zu verlieren und jedes Jahr einen weiteren Reallohnverlust hinnehmen müssen. Und abseits von reichen Ländern wie Österreich geht es den Leuten noch schlechter, obwohl schon lange genug Reichtümer angehäuft sind, um allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen.

Meine Erfahrungen…
Das erste Mal politische Erfahrung habe ich in der Schüler:innenvertretung und im Landesteam der AKS gemacht. Bei Junge Linke konnte ich dann im Kampagnenteam und Social Media Team viel Neues lernen: Was eine kommunistische Perspektive auf die Probleme der Welt ist, wie wir ansprechend nach außen hin auftreten und wie wir junge Menschen genau bei den Problemen, die sich ihnen stellen, abholen können.

Ich kandidiere, weil…
ich mich noch mehr in den Verband einbringen will und es mich sehr reizt, im Bundesvorstand Neues zu lernen und meine Stärken und Schwächen zu erfahren. Ich will unbedingt wissen, wie wir ein richtig großer Jugendverband werden können, wie wir Leute einbinden, die ansonsten nichts mit Politik am Hut haben.

Das kann ich besonders gut…
Ich bin ganz gut darin, im Team zu arbeiten, ich lerne wirklich gerne neue Dinge dazu und bin ziemlich pflichtbewusst. Und ich liebe es einfach, wie konsequent bei Junge Linke entworfene Ideen versucht werden umzusetzen.

So soll sich Junge Linke in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
Wir müssen unbedingt größer werden und für noch mehr junge Menschen der Ort sein, an dem sie Solidarität erfahren und sich politisieren. Ich glaube, mit dem Reflexionsprozess, der gerade bei Junge Linke begonnen hat, befinden wir uns auf einem relativ guten Weg. Und noch mehr experimentieren mit noch ausgefalleneren Veranstaltungen, die eigentlich so gar nicht politisch wirken, kann nie schaden.