Bewerbung als politische Geschäftsführung

Jakob Hundsbichler

Mein Kandidatur Song…
Sarà perché ti amo – Ricchi e Poveri

Ich darf mich kurz vorstellen…
Ich bin Jakob, 24 Jahre alt und wohne in Innsbruck. Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich politisch aktiv und bei den Jungen Linken seit der Gründung dabei. In den letzten beiden Jahren war ich Politischer Geschäftsführer der Jungen Linken.

Ich bin politisch aktiv, weil…
Weil die Welt jeden Tag noch so viele Ungerechtigkeiten in sich trägt. Weil mein Bauchgefühl mir schon immer gesagt hat, dass das doch nicht fair ist und man da ja was dran ändern muss. Durch’s politisch aktiv werden habe ich dann gelernt, dass die Welt so wie sie ist nicht bleiben muss, dass eine andere Welt möglich ist und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt. Weil das Glück aller Menschen eine politische Entscheidung ist und weil es eine der schönsten Dinge ist, die eigene Zeit und Energie für dieses Ziel, für die Befreiung der Menschheit, einzusetzen.

Meine Erfahrungen…
In den letzten beiden Jahren in meiner Funktion als Politische Geschäftsführung war ich in fast allen Bereichen des Verbands involviert und habe dabei viel über die notwendigen Prozesse im Hintergrund gelernt, die ein immer größer werdender Verband wie unserer braucht, um gut funktionieren zu können. Durch die inzwischen acht Jahre an politischem Aktivismus bringe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen mit. Ich kenne den Verband inzwischen sehr gut und konnte auch viel Erfahrung dabei sammeln, wie man Herausforderungen löst. 

Ich kandidiere, weil…
ich nochmal sehr viel Lust und Motivation mitbringe, um im nächsten Jahr die Lernerfahrungen die ich im Verband machen durfte, dafür einzusetzen, dass wir gemeinsam Junge Linke noch größer, stärker und besser machen. Ich will meinen Beitrag dazu leisten, dass wir unseren Zielen jeden Tag noch ein Stück näher kommen und glaube, diesen Beitrag am besten in der Funktion der Politischen Geschäftsführung leisten zu können.

Das kann ich besonders gut…
Zug fahren. Nein, ich glaub ich bringe eine gesunde Unruhe mit, wenn es darum geht unsere Ansprüche konstant nach oben zu schrauben. Durch die intensiven letzten Jahre an politischem Aktivismus, weiß ich inzwischen gut, was ich politisch erreichen will, wo mein politischer Kompass liegt, bin dabei aber weiterhin sehr offen, Neues zu lernen und bereits Geglaubtes immer wieder zu hinterfragen. Im richtigen Kontext kann ich mich auch für sehr mühsame Aufgaben begeister. Ich konnte mir in den letzten Jahren einen breiten Erfahrungshorizont in vielen politischen Bereichen von der Bildungsarbeit über Öffentlichkeitsarbeit, Organisationsentwicklung und vielem mehr schaffen und kenne den Verband dadurch inzwischen auch sehr gut.

So soll sich Junge Linke in den nächsten Jahren weiterentwickeln…
Nach fünf Jahren ist die Zeit gekommen, die Ansprüche an uns selbst und den Verband nochmal ordentlich nach oben zu schrauben. Ich bin der Meinung, dass wir schon recht genau wissen was wir tun wollen und wie, aber dass wir uns im nächsten Jahr darauf fokussieren müssen das auch in die Tat umzusetzen. Die Leitsterne sehe ich dabei als sehr hilfreiche gemeinsame Perspektive auf den Verband und seine Entwicklung. Ich finde, wir müssen es als Junge Linke schaffen, unsere Generation entscheidend zu prägen. Wir müssen es schaffen, jungen Menschen die Erfahrung mitzugeben, dass es einen Ausweg aus den Ungerechtigkeiten gibt, die unser Leben bestimmen. Wir müssen praktisch vorzeigen, dass eine andere Welt möglich ist und dass es sich lohnt, dafür gemeinsam zu kämpfen.  Wir müssen es schaffen, unsere Generation zu Kommunist:innen zu machen. Dafür werden wir noch viel ausprobieren und lernen müssen, aber das traue ich uns zu und ich glaube, Junge Linke ist das vielversprechendste Mittel zu diesem Ziel.

Auf dieses Projekt freue ich mich im nächsten Jahr am meisten…
Die Summer School.