Lesekreis: Brot und Rosen

Brot und Rosen forderten sozialistische Feminist:innen im frühen 20. Jahrhundert. Das Brot steht für das materielle Auskommen, die Rosen für das schöne Leben. Der feministische Kampf der sozialistischen Feminist:innen war ganz klar mit dem Kampf der Arbeiter:innenbewegung verbunden. 

Wir gehen in diesem Lesekreis historisch zurück und lesen Texte von sozialistisch-feministischen Denker:innen. Welche Ideen und Perspektiven hatten sie in Bezug auf die Befreiung der Frauen? Warum spielte das Thema unbezahlte Reproduktionsarbeit so eine große Rolle? Wie haben sie sich eine Gesellschaft vorgestellt, in der Geschlechter gleichberechtigt sein?

Für den Lesekreis brauchst du keinerlei Vorwissen! Melde dich gleich an!

Was? Online-Lesekreis 
Wann? Ab 18. März immer freitags von 17:00-18:30 Uhr

Wer waren die Frauen, deren Texte wir lesen? Was bedeutet „Reproduktionsarbeit“? Warum hängt die Befreiung von Frauen so stark mit ihrer ökonomischen Stellung zusammen? 

In der ersten Woche steigen wir gemeinsam ins Thema ein, verschaffen uns einen ersten Überblick und lernen einander kennen.

Revolutionäre Feministin, Gründerin des Internationalen Frauentags & Kommunistin – Clara Zetkin gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen der proletarischen Frauen- & Arbeiter:innenbewegung.

In ihrer Rede zum Parteikongress der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands betont Zetkin die Wichtigkeit des Klassenkampfs in der „Frauenfrage“.

Als erste Ministerin der Welt formuliert Kollontai in ihren Reden feministische und damals wie heute revolutionäre Positionen zu Ehe und dem Ideal der freien Liebe in einer sozialistischen Gesellschaft.

Der Text gilt als Beginn der sogenannten Hausarbeitsdebatte, in der die Bedeutung der Hausarbeit für das kapitalistische System und die Unterdrückung der von Frauen kontrovers diskutiert wurden.

In Ihrem Buch untersucht Vogel die Theorien sozialistischer Feministinnen ihrer Zeit und unternimmt den Versuch, ausgehend von Schriften von Marx und Engels, eine eigenständige Theorie der sozialen Reproduktion zu entwickeln.

In der letzten Einheit lesen wir Texte des letzten Jahrzehnts, die analysieren, was in aktuellen feministischen Debatten vom sozialistischen Feminismus von Zetkin, Kollontai und co übergeblieben ist.

Texte und sonstige Unterlagen bekommst du von uns zur Verfügung gestellt. Bei Fragen kannst du dich bei Vroni unter veronika.hackl@jungelinke.at melden.

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